NEUE PLATTEN

Kultur | aus FALTER 02/04 vom 07.01.2004

POP

Alicia Keys: The Diary of Alicia Keys

BMG

Dieses furiose Album muss hier noch aus der Veröffentlichungslawine des mittlerweile letztjährigen Weihnachtszaubers geborgen werden. Setzte der enorm erfolgreiche Vorgänger "Songs in a Minor" vielleicht ein wenig zu stark auf beeindruckende Wunderkind-Musik, so spielt Alicia Keys auf Album Nummer zwei ihre Fähigkeiten als Songwriterin und Performerin wirklich voll aus. Beeindruckend ist daran, wie selbstverständlich unter den Fingern und in der Stimme der jungen Musikerin klassischer und neuer Soul zusammenfinden. Das klingt dann manchmal so, als hätte Marvin Gaye noch einmal heruntergeschaut, um ein Instrumentalalbum einzuspielen, bei dem Timbaland an einigen Stellen den Endmix besorgte und das anschließend auf wundersame Weise in Keys' Hände geraten und von ihr besungen wurde. Sehr schön eben.

SEBASTIAN FASTHUBER

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Seit seinem 1996 erschienen Debütalbum "Reasonable Doubt" zählt der New Yorker


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