Last Exit Bratislava

MATTHIAS DUSINI / Bratislava | Kultur | aus FALTER 02/04 vom 07.01.2004

KUNST4 Die junge slowakische Kunstszene kämpft gegen die Ignoranz der Kulturpolitik und setzt auf Eigeninitiative. ,

Auf dem Platz vor dem Alten Rathaus weihnachtet es kräftig. In die von den Adventmarktständen aufsteigenden Glühweinschwaden mischen sich die Gerüche gegrillter Zwiebel, Kotelette und Speckwürfel, die für das Traditionsgericht Sedliacka cmunda zusammen mit Sauerkraut in Crêpesteig gefüllt werden. Die Knusperhäuschen fügen sich hübsch in die sorgsam renovierten alten Fassaden des Platzes. Wie die Altstädte in Graz, Ljubljana oder Bozen zeigt sich nun auch jene von Bratislava, die jahrzehntelang dem Verfall preisgegeben war, als schmuckes Historyland. An ihren Rändern bezeugen Bankentürme die Herrschaft der neuen Zeit. Für die Kunst der Gegenwart bleibt zwischen Opernhaus, Casinos und Businesshotels allerdings kaum Platz. Wer sich die hohen Mieten in der City nicht leisten kann, zieht in die Trabantenstadt PetrzÇalka. Oder mietet - wie der Künstler Boris

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