Stadtleben

Stadtleben | aus FALTER 02/04 vom 07.01.2004

Sex: Briefe (1)

Lieber Frauenhintern,

seit ich denken kann, verehre ich dich wie meinen Augapfel. Seit ich sprechen kann, lasse ich keine Gelegenheit aus, dein Loblied zu singen. Seit mich die Frauen an dich ranlassen, verwöhne ich dich wie die Kinder, die ich noch nicht gezeugt habe. Aber wem sage ich das alles? Du weißt ja selbst am besten, was für einen treuen Kameraden du an mir hast. Ich schreibe dir, weil ich mir seit einiger Zeit Sorgen um dich mache: Immer mehr Frauen verpacken dich in Jeans ohne Gesäßtaschen, und irgendwie schaust du da drin echt arm aus. Ich weiß, du kannst nichts dafür. Aber bitte rede doch mit deinem Frauchen einmal darüber. Auf dich hört sie doch, oder? Hoffentlich bis bald! Dein W. K.

Fussball Danke, Paul!

Fußballmäßig ist das jetzt die ödeste Zeit des Jahres. Die größte Sensation am Transfermarkt war bezeichnenderweise der Umstand, dass Andreas Herzog nun doch nicht nach Kärnten geht, und in der Stadthalle werden unattraktive Wiener Derbys durch Tore von unbekannten Amateurspielern entschieden. Gut, dass es wenigstens noch Paul Scharner gibt: Der Austria-Verteidiger, der sich vom Trainer nicht sagen lassen will, wo er spielen soll, möchte jetzt den Verein klagen. Coach Joachim Löw sollte den Querulanten zur Strafe in der Halle aufstellen - am besten im Tor. W. K.


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