StadtMenschen

Stadtleben | aus FALTER 02/04 vom 07.01.2004

Ein ganzes Jahr lang haben Markus und Matthias Widter das Vermächtnis ihres Onkels aus Amerika gezeigt. Das Erinnerungslabor des Sgt. Robert Johnston in Gumpendorf war Treffpunkt für Musikliebhaber (der amerikanische Wiener war leidenschaftlicher Sammler klassischer Musik), Schmökerer (so viele Bücher, auch Tagebücher!) und Spurensucher (wie lebt es sich als US-Soldat im Nachkriegswien?). Mit einer Versteigerung vieler Objekte aus der Sammlung Robert Johnston (Rasierklingen, After-Shave, französische Parfums oder Koffer voller Bundesbahn-Papierhandtücher ...) verabschiedeten sich die Brüder Widter von Unkle Bob. Aber nicht für lang. Geplant ist nämlich ein Klassikcafé ein paar Straßen weiter. Hier wird dann demnächst die - mitunter nicht unanstrengende - Musik ihres Onkels wieder ertönen. Und der "Falter" wird selbstverständlich rechtzeitig das Eröffnungsfest ankündigen. Infos: www.robertjohnston.at C. W.


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