Ein Superjahr


ARMIN THURNHER
Vorwort | aus FALTER 03/04 vom 14.01.2004

SEINESGLEICHEN GESCHIEHT Naja, zumindest ein Superwahljahr liegt vor uns. Mal sehen, wie super es tatsächlich wird. 

Mit dem Aushandeln der Steuerreform in angeblich nur zwei Tagen hat die Regierung das so genannte Gesetz des Handelns scheinbar wieder an sich gerissen. Wie viel sie damit reißen wird, bleibt abzuwarten. Zu Jahresbeginn sieht die politische Lage jedenfalls für die erfolgsgewohnten Kampagnisierer am Ballhausplatz etwas irritierend aus: Heinz Fischers nicht wirklich überraschende Kandidatur als Bewerber für das Amt des Bundespräsidenten und seine lockere Selbstdarstellung in den Medien lösten eine regelrechte rosarote Euphorie in den Medien aus.

  Nervös geworden, preschte daraufhin Benita Ferrero-Waldner vor, allerdings nur in Form eines Personenkomitees sowie einer Willenserklärung. Das Wort des Bundeskanzlers fehlte. Eine halbe Sache, aber die Frau ist ja auch nur die halbe Außenministerin, wenn ihr der Kanzler nicht beisteht. Ursprünglich hatte die ÖVP warten

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