Antiamerikanismus?

Vorwort | SIEGLINDE ROSENBERGER | aus FALTER 03/04 vom 14.01.2004

KOMMENTAR Anmerkungen zu einem Phänomen, das in den Beziehungen zwischen Europa und den US Konjunktur hat. 

Seit dem Irakkrieg sind zwischen Europa und den USA die politischen Beziehungen getrübt, und die wenig wohlwollenden Zuschreibungen haben sich verschärft. So teilte die Bush-Administration Europa in alt und neu, will heißen in gut und böse; so sieht Robert Kagan, politischer Berater amerikanischer Regierungen und Verfasser viel gelesener Bücher, Europa als einen freiwilligen Schwächling, der lieber für Soziales als für Militärisches Geld ausgebe; so schlugen offizielle US-Stellen vor, die "French Fries" politisch korrekt in "Freedom Fries" umzubenennen.

  Was macht Europa in dieser Situation? Politiker und Politikerinnen äußern sich zurückhaltend und sprechen von der Notwendigkeit, die transatlantische Schiene zu verbessern. Gleichzeitig stehen ohnehin nicht wenige der europäischen Regierungen im Lager des neuen, guten Europa (wie Dänemark, Großbritannien, Italien,


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