"Es tut mir Leid ..."

NINA WEISSENSTEINER | Politik | aus FALTER 03/04 vom 14.01.2004

PRÄSIDENTSCHAFT In der "Kreisky-Wiesenthal-Affäre" soll Hofburg-Kandidat Heinz Fischer einst eine unrühmliche Rolle gespielt haben. Nun nimmt Fischer erstmals zu den neuen alten Vorwürfen ausführlich Stellung. 

Der Klubsekretär war im Begriff zu gehen, da blickte der Kanzler kurz von seiner Arbeit auf. "Moment!", brummte er. Dann, beiläufig: "Ich werde dich als neuen Klubobmann vorschlagen." Im Volksgarten muss sich der eben Beförderte erst einmal selbst Mut zusprechen: "Jetzt bist Klubobmann!", denkt er, "aber wenn der Kanzler und der ÖGB- und Nationalratspräsident das wollen, da kann doch nicht viel passieren!"

  Er sollte sich irren.

  Der Klubsekretär von damals hieß Heinz Fischer, heute Zweiter Nationalratspräsident. Als Mentor machte sich Anton Benya, Gewerkschaftsboss und Parlamentspräsident in Personalunion, stark. Und Kanzler war natürlich Bruno Kreisky. Schon wenige Tage nach Heinz Fischers Amtsantritt kommt es zum Albtraum jedes Klubobmannes. Der Kanzler verstrickt

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