Brigitte, Jane & Cathérine

Kultur | MICHAEL OMASTA | aus FALTER 03/04 vom 14.01.2004

FOTOGRAFIE Der aus Berlin gebürtige, in Wien aufgewachsene und in die USA emigrierte Peter Basch hat die Kinostars der Fünfziger- und Sechzigerjahre fotografiert. Um seinen neuen Fotoband vorzustellen, besuchte Basch unlängst Wien. 

"Die Kamera bezeugt visuelle Fakten

im Sein ist das alles vielleicht nur Fiktion."

W.H. Auden: "Ich bin keine Kamera"

Besonders günstig", erinnert sich Peter Basch, "habe ich mit der Bardot gearbeitet. Dabei war sie ein schwieriger Mensch. Als ich nach Haus gekommen bin, sagte ich zu meiner Frau: Sie hat schlechte Manieren und schlechte Haut.' Das ist für mich das Todesurteil."

  Peter Basch hält Audienz im Café Landtmann. Wann immer der Fotograf, der seit bald sechzig Jahren in New York lebt, auf Besuch nach Wien kommt, findet man ihn dort. Sofort werden neue Bekanntschaften gemacht, werden der gehetzte Ober, ein paar Touristen, die Ausschau nach einem freien Platz halten, zuletzt auch der Herr vom Nebentisch, übrigens Schriftsteller, ins Gespräch verwickelt:


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