TANZSCHULEN

Tanz ist Mittel zum Zweck

Stadtleben | CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 03/04 vom 14.01.2004

Der linke Fuß startet, dann kommt der rechte samt Ferse dazu, ein Kick nach vorn und zurück an den Platz. Junge Leute tanzen gemeinsam mit Promi-Ikone Jeanine Schiller und einem Szene-Gynäkologen in einer Reihe und nach dem neuesten Hit der Charts-Röhre Pink. Das sieht aus, als ob Britney Spears und ihre Freunde nach einer durchzechten Nacht etwas verschlafen bei den MTV-Awards auftreten müssten. Und es hat auch was von John Waters' Kultfilm "Hairspray". Tatsächlich handelt es sich aber um einen Modetanz aus den späten Siebzigerjahren, den "Snoopy". Der ist, glaubt man der internationalen Zunft der Tanzbeibringer, heuer so aktuell wie nie zuvor.

  "Wir haben ja schon einen Kulturauftrag, da gehts nicht nur um gutes Benehmen", sagt Zeremonienmeister Klaus Mühlsiegl. "Jeden Abend gehen junge Menschen von der Tanzschule nach Hause und haben ein Erfolgserlebnis." Gebt Mühlsiegl eine eigene Show im Privatfernsehen! Der untersetzte Mann mit dem Bart ist tanztechnisch unter anderem für


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