TIER DER WOCHE

Drucksachen

Stadtleben | PETER IWANIEWICZ | aus FALTER 03/04 vom 14.01.2004

Pinguine sind für Menschen offenbar drollige Tierchen, und deswegen finden wir sie allerorts in der schönen, neuen Warenwelt: Kaffeetassen, Plüschtiere und sogar Software wird mit dem Abbild der pummeligen Vögel aus dem kalten Süden verkauft. Das wäre auch weder neu noch berichtenswert, gäbe es nicht plötzlich Interesse mancher Wissenschaftler an diesen Tieren. Was gibt es an Pinguinen im Besonderen herumzuforschen, das nicht schon bekannt wäre? Wir wissen, dass sie die Vögel mit den meisten Federn (30.000) sind, dass der Widerstand eines schwimmenden Pinguins dreimal geringer als der des schnellsten U-Boots ist, dass sie bis zu 500 Meter tief tauchen können und dass sie mit ihren kurzen Stummelflügeln erst ab 400 Stundenkilometern fliegen könnten. So weit, so gut. Welche brennenden Fragen der aktuellen Pinguinforschung wären denn da noch zu lösen? Letztes Jahr eröffnete uns Richard Stone, ein Wissenschaftler der britischen Antarktisforschung, dass Pinguine beim Anblick


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