Blind, cool, Michael

Vorwort | FRANZ-JOSEPH HUAINIGG | aus FALTER 04/04 vom 21.01.2004

KOMMENTAR Warum den ORF-Verantwortlichen für "Starmania NG" Lob gebührt. 

Wann immer man dieser Tage das Fernsehgerät aufdreht, bedankt und belobigt der ORF sich in eigener Sache. Die Beweihräucherungskampagne scheint angesichts von Eigenproduktionen wie dem "Bachelor" oder "Dismissed", die knapp am öffentlich-rechtlichen Auftrag vorbeischrammen, unangebracht. Allen Grund zum Lob haben die ORF-Verantwortlichen jedoch für "Starmania NG". Ein neuer Star wurde geboren: Michael, ein junger, blinder Mann macht den zweiten Aufguss der Talenteshow interessant und spannend. Er begeisterte das Publikum und räumte bei den Saalvotings ordentlich ab.

  Michael Hoffmann ist ein neues mediales Phänomen: Er entspricht nicht den Idealen eines Fernsehhelden à la Hollywood. Er hüpfte und sprang nicht wie seine Mitbewerber auf der Bühne herum und zitterte am ganzen Körper, wenn er sich freute, dass er es in die nächste Runde geschafft hatte. Als Burgenländer genoss er auch nicht den Heimvorteil


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