POLIZEIEXPERTE FRIEDRICH KOVAR

"Mehr Schulungen"

Politik | FLORIAN KLENK | aus FALTER 04/04 vom 21.01.2004

Nicht nur der Fall des Mauretaniers Cheibani Wague beschäftigt die Gerichte. Auch in zwei weiteren Fällen muss die Wiener Polizei tödliche Amtshandlungen erklären. Seit vergangener Woche untersucht die Staatsanwaltschaft den Tod eines Amokfahrers, der im ersten Bezirk von hinten erschossen wurde, nachdem er einen Beamten mit dem Messer bedrohte. In einem anderen Fall wurde vergangene Woche schon Anklage erhoben. Die Staatsanwaltschaft sieht in den Schüssen auf den Kurden Binali I., der Beamte angeblich mit einer Mineralwasserflasche bedroht hatte, eine fahrlässige Tötung.

  Auffallend ist, dass alle drei Toten geistig verwirrt waren. Ist die Polizei im Umgang mit diesen Menschen schlecht trainiert? "Keine Beamtin und kein Beamter schießt leichtfertig, schon gar nicht auf psychisch Kranke. Auch wir sind an ruhigen Amtshandlungen interessiert", sagt Friedrich Kovar, Major der Wiener Polizei und als stellvertretender Chefredakteur der Fachzeitschrift Das Sicherheitsmagazin einer der


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige