"Ich biete nur etwas an"

KLAUS NÜCHTERN und MICHAEL OMASTA | Kultur | aus FALTER 04/04 vom 21.01.2004

FILM Mit "Wolfzeit" hat Michael Haneke einen düsteren Film gedreht, in dem der Wohlstandshumanismus einem postapokalyptischen Härtetest unterzogen wird. Mit dem "Falter" sprach Haneke über Wind und Wetter, Nacht und Nebel, über die Freiheit des Zusehers und über Filme, über die er lachen kann. 

Spätestens seit 2001, als seine Jelinek-Verfilmung "Die Klavierspielerin" in Cannes mehrfach ausgezeichnet wurde (Großer Preis der Jury, Preis der besten Darstellerin für Isabelle Huppert und des besten Darstellers, für Benoît Magimel) gehört der Regisseur Michael Haneke zu den großen Namen, die den Ruf Österreichs als eines kulturell produktiven Landes international beglaubigen. Haneke, Jahrgang 1947, begann beim Deutschen Fernsehen, arbeitete danach auch fürs Theater und kam relativ spät zum Kino: 1987 drehte er mit "Der siebente Kontinent" seinen ersten Kinospielfilm, der mit "Benny's Video" (1992) und "Fragmente einer Chronologie des Zufalls" (1994) eine Trilogie bildet. Nach

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