"Ich habe Glück gehabt"

SEBASTIAN FASTHUBER | Kultur | aus FALTER 04/04 vom 21.01.2004

LITERATUR Mit seinem überaus gelungenen Romandebüt "Der Weg nach Xanadu" hat es der Linzer Autor und Kulturmanager Wilfried Steiner direkt aus dem literarischen Niemandsland ins Haus Suhrkamp geschafft. 

Schreiben, das bestätigt Wilfried Steiner nach jahrelanger Beschäftigung mit seinem Debütroman gern, bedeutet in erster Linie disziplinierte Arbeit. Und doch sind es immer wieder Begriffe wie Inspiration und Genie, die viele Leser verklärend damit verbinden und die auch den oberösterreichischen Autor und künstlerischen Leiter des Posthofs Linz schon lange reizen: "Romantisch gesagt geht es um die Frage, wo die Inspiration beim Dichten herkommt", erklärt Steiner. "Gerade die Zeit der Romantik und das Einbrechen einer fantastischen und vielleicht auch dionysischen Wirklichkeit in eine sich sicher wähnende Welt ist geeignet, um das zu zeigen. Besonders gut funktioniert es anhand von Samuel Taylor Coleridge."

  Der Außenseiter der englischen Romantik ist die über Steiners "Der

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