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Stadtleben | CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 04/04 vom 21.01.2004

HANDWERK Beim Naschmarkt hat der Tischler Philipp Cibulka eine Werkstatt eröffnet.

Sein Hauptaugenmerk liege auf Massivholzmöbeln, sagt Philipp Cibulka, 38. Der Handwerker mit "künstlerischem Background" - sein Vater ist der Aktionismus-Fotograf Heinz Cibulka - hatte jahrelang eine Tischlerwerkstatt in der Josefstadt, vergangenen Herbst eröffnete er einen Betrieb in Naschmarktnähe, gleich beim Café Drechsler. Der Name "Werk Stadt" ist dabei Programm, denn Cibulka ist es ein Anliegen, dass auch in der Stadt das traditionelle Handwerk erhalten bleibt.

So werden in der Werk Stadt, einem Ladenlokal, das zuvor Lager war und in dem sich in wenigen Wochen so viel Patina angesammelt hat, dass es ausschaut, als sei hier schon immer gehobelt, gesägt und geschliffen worden, nicht nur neue Möbel gebaut, sondern auch alte Möbel repariert. "Die Leute in der Umgebung sind froh, dass es hier mitten in der Stadt einen Betrieb gibt und haben auch keine Hemmungen, einen kaputten Sessel zum Reparieren


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