Wieder am Markt

Der Schwärze Wurzel

Stadtleben | aus FALTER 04/04 vom 21.01.2004

Die Schwarzwurzel ist urgesund (hat ganz viel vom wahnsinnig wichtigen Ballaststoff Inulin), in Anbau, Ernte und Lagerung aber einigermaßen heikel (benötigt tiefe Sandböden, bricht leicht, welkt schnell) und ist dennoch äußerst preiswert. Komisch, wie kommt das? Na vielleicht deshalb, weil sich die Nachfrage nach dem "Spargel des armen Mannes" eher in Grenzen hält, schließlich ist das Schälen der Schwarzwurzel mühsam (gibt eine äußerst harzige Milch ab, man muss sich beim Schälen die Hände ölen), sie verdreht sofort ihre Farbe (daher in Zitronenwasser legen) und besitzt dann aber nur einen ganz zarten, nussig-erdigen Geschmack. Ideal daher, um die feste Wurzel mit geschmacksintensivem, weichem Zeug zu kombinieren, Melanzani zum Beispiel oder mit ein bisschen Gewürz und Kokosmilch ein Curry draus machen.

Jetzt auf den Märkten.


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