IN KÜRZE

Kultur | aus FALTER 05/04 vom 28.01.2004

Off-Theater-Reform Das vor kurzem eingesetzte Theaterkuratorium der Stadt Wien (Günter Lackenbucher, Uwe Mattheiß, Anna Thier) hat seine ersten Entscheidungen getroffen - die Förderansuchen für die erste Hälfte des Jahres 2004 (Budget: 1,7 Millionen Euro) wurden erledigt. Rund 200 Gruppen aus den Bereichen Schauspiel, Musiktheater, Tanz und Kindertheater hatten um Jahressubventionen oder Projektförderungen angesucht; rund ein Viertel der Anträge wurde positiv beschieden. Deutlich mehr Geld als bisher wird an die Gruppen Theatercombinat (Claudia Bosse), Toxic Dreams (Yosi Wanunu), Theorema (Anna Maria Krassnig) und Theater Wozek (Karl Wozek) ausgeschüttet; zu den "Verlierern" zählen unter anderem das Projekt Theater Studio, das Tanz*Hotel und das Bernhard-Ensemble. Die IG Freie Theaterarbeit wirft den Kuratoren mangelnde Transparenz und Inkonsequenz vor. Das postulierte Motto "Ganz oder gar nicht" (Projekte sollten entweder ausreichend oder gar nicht gefördert werden) sei nicht


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