Mit Tara

Stadtleben | CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 05/04 vom 28.01.2004

GESUNDHEIT In sparsamen Zeiten müssen auch Apotheken ums Überleben kämpfen. Viele setzen auf die Wellnesswelle oder investieren in teure Technik. Manche machen das, was sie schon immer gemacht haben - sie bleiben einfach Apotheke. 

Gekauft hat die Kundin in der Apotheke zum Heiligen Geist diesmal nichts. Das Abnehmmedikament, das sie für ihren übergewichtigen Enkel haben wollte, hat ihr die Frau Magister nämlich erfolgreich ausreden können. Statt Pillen gab's den guten Rat, der dicke Junge solle Sport machen und seine Ernährung umstellen. Einfach so, umsonst.

  Seit 1. Jänner müssen Patienten in Apotheken 4,35 Euro Rezeptgebühr zahlen. Viele glauben immer noch, die Apotheker verdienen sich damit goldene Nasen. Tatsächlich wurden ihnen die Gewinnspannen gekürzt - zur Sanierung der Krankenkassen. Die wollen jetzt auch Medikamente für chronisch Kranke selbst verschicken, dazu droht die Liberalisierung des Marktes durch die EU und - noch schlimmer - Anbieter im Internet. Vielen


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