Das große Kneten

Stadtleben | Wolfgang Paterno | aus FALTER 05/04 vom 28.01.2004

Körper Best Massagefachinstitut in town: das wieder eröffnete Haus des Auges.

Der gute Geist des Hauses ist der Herr Zorn: Der rennt zu Hinz und Kunz, der lauert für die gute Sache auch dem Bundespräsidenten auf. Das sympathisch-herbe Faktotum ist der Herr Andreas, der sitzt gleich beim Eingang, der fragt: "Was kann ich für Sie verbrechen?" Der Herr Kulowitz hat das Institut 1993 gegründet, auch so eine legendäre Geschichte: Untertags hat Kulowitz die Wehwehchen der Prominenz weggeknetet, nach Feierabend hat er das Haus des Auges, das von blinden und sehbinderten Masseurinnen und Masseuren betriebene Fachinstitut im 14. Bezirk, geleitet. Über zehn Jahre lang war die vom Blinden- und Sehbehindertenverband betriebene Institution in der Tiefe des Hauses Hägelingasse 4 untergebracht, drei Mitarbeiter werkten bis vor kurzem in der nicht gerade heimelnden Kellerfinsternis.

Seit 2001 ist Charly Huber, 43 und seit 25 Jahren selber Masseur, Leiter und Zentrum des großen Knetens. "Wir wollen


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