Auf in den Kampf!

Politik | NINA WEISSENSTEINER | aus FALTER 06/04 vom 04.02.2004

SLOWENEN Der Bundeskanzler setzte in den neuen Volksgruppenbeirat einen "Abwehrkämpfer" und einen Deutschtümler. Die Kärntner Slowenen legen dagegen nun Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof ein. 

Die Minderheitenschulen sind "ein Fass ohne Boden". Auch an der Uni Klagenfurt geht es nicht mit rechten Dingen zu: Sie "stellt sich als geistiges Zentrum der Slowenen dar". Und der ORF? Selbst dort ist die "deutschsprachige Mehrheitsbevölkerung krass benachteiligt".

  Hier agitiert der "Kärntner Abwehrkämpferbund" gegen die slowenische Minderheit. 85 Jahre nach dem Sieg über die jugoslawischen Truppen hält er auf seiner Homepage immer noch die Erinnerung an den "slawischen Aggressor" wach. Kann sich jemand, der so ein Weltbild vertritt, gleichzeitig für die Anliegen der Slowenen einsetzen? Er kann. So wollen es zumindest Kanzler Wolfgang Schüssel und seine schwarz-blaue Regierung.

  Vergangene Woche trat nach längerer Zeit erstmals wieder der Volksgruppenbeirat zusammen. Das 16-köpfige


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