NEUE PLATTEN

Kultur | aus FALTER 06/04 vom 04.02.2004

KLASSIK

Anika Vavic:

Haydn, Skrjabin, Ravel, Prokofjew

ORF Wien

Konzerthaus und Musikverein schicken die in Belgrad geborene, seit Jahren in Wien lebende Pianistin Anika Vavic derzeit im Rahmen des "Rising-Star-Zyklus" auf eine internationale Tournee durch vergleichbare Häuser; Höhepunkt: ein Auftritt in der Carnegie Hall in New York. Den Grund für diese Entscheidung kann man auf der neuen CD der 28-Jährigen hören: Mit der präsentiert sich Vavic als vielseitige Musikerin, die einer Haydn-Sonate (Hob. XVI/19) wenn schon nicht perlenden Witz, so doch immerhin starken Ausdruck, einer Prokofjew-Sonate (Nr. 6) die nötige motorische Energie und den "Quatre Morceaux" von Skrjabin das erforderliche Sentiment verleihen kann. Dass Ravels "Valses nobles et sentimentales" das letzte Fünkchen Charme fehlt, könnte also weniger an Vavic liegen als an ihrem hart klingenden Instrument.

CARSTEN FASTNER

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