OHREN AUF!

Duos, diffizil & deftig

Kultur | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 06/04 vom 04.02.2004

Dass jemand ein Jazzalbum veröffentlicht, passiert bald einmal. Wichtig ist, dass es Labels gibt, die sich konsequent und mit nachvollziehbarem Engagement für die Musik einsetzen. In dieser Hinsicht ist viel über "die Industrie" und die bösen Major-Labels geklagt worden. Umso erfreulicher, wenn sich Universal Österreich seit geraumer Zeit bemüht, dem heimischen Jazz ein Podium zu bieten. Das geschieht unter anderem im Rahmen der Serie "Austrian Jazzart", die nicht nur alte Alben auf CD wieder herausbringt, sondern auch Aufnahmen ans Tageslicht holt, die noch nie veröffentlicht wurden: zuletzt etwa "Live at Miles Smiles" von Harry Peppl, Werner Pirchner und Georg Polansky (1985) oder eine New Yorker Studio-Session von Andy Mandorff von 1994.

In derselben Reihe ist auch "The Sadness of Yuki" erschienen, ein Duo des Pianisten Uli Scherer mit dem Flügelhornisten Matthieu Michel von 1997. Die dritte Zusammenarbeit der beiden ist ein Beispiel dafür, dass sich Spielwitz und Kontemplation,


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