Hurra, die Schule rockt

DREHLI ROBNIK | Kultur | aus FALTER 06/04 vom 04.02.2004

FILM In Richard Linklaters Komödie "School of Rock" macht Oberlehrer Jack Black schlimme Hardrockposen zum Bildungsgut. 

Alles läuft wie geschmiert. Einem Tunichtgut, der wegen peinlichem Gitarrenposing aus seiner Häusl-Metal-Band geflogen ist, winkt eine unverhoffte Chance: Infolge einer Verwechslung gerät er als Lehrer an eine Schule für präpubertäre rich kids und unterrichtet dort heimlich nichts anderes als Theorie und Praxis der Rockmusik. Aus verklemmten, angezipften Kindern macht er Roadies, Groupies, Lichtdesigner, eine Managerin und nicht zuletzt eine Contest-taugliche Hardrockband, die so heißt wie Richard Linklaters Film: The School of Rock.

  Die Verstellungen des Amateurpädagogen vor strengen Kolleginnen und Eltern, ein fanatischer Rocker als Lehrer, die Putzigkeit von Kindern hinter Gitarren und Trommeln, das lässt sich humoristisch melken. Alles läuft wie geschmiert: "School of Rock" ist ein Familienfilm, der wilden Rock ganz ohne Sex, Fluchen oder Drogen beschwört.

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