Kuba, a Wahnsinn

Stadtleben | THOMAS PRLIC | aus FALTER 06/04 vom 04.02.2004

LATINSZENE Eldis La Rosa Monier ist ein gefragter Saxofonist, Bandleader und leidenschaftlicher Latinjazzer. In seine Heimat darf der Exilkubaner nur noch drei Wochen pro Jahr zurück. 

Immer wenn Eldis La Rosa Monier träumt, dann träumt er von Kuba. Der 34-jährige Berufsmusiker hat darüber sogar ein Lied geschrieben. Eine sentimentale Ballade, die davon handelt, dass er von seinem Vater, seiner Mutter und seiner Großmutter träumt. Und von seinen österreichischen Bekannten und Freunden. Aber selbst die trifft er in seinen Träumen immer in Kuba. Wien ist ihm im Schlaf bisher noch nie untergekommen. "Dabei wohne ich jetzt schon seit fast sieben Jahren hier", sagt La Rosa, der trotz seines Spanischakzents schon eine ordentliche Portion Wienerisch beherrscht: "Es is a Wahnsinn!"

  Bevor Eldis La Rosa Monier 1997 nach Österreich kam, unterrichtete er an der Escuela Nacional de Música in Havanna die Fachgebiete Latin Jazz Theorie und Ensemble. In seiner neuen Heimat Österreich werkte


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