Das Kim-Phänomen

Stadtleben | FLORIAN HOLZER | aus FALTER 06/04 vom 04.02.2004

NEUES LOKAL Neben ihrem kleinen Restaurant hat Sohyi Kim jetzt auch einen Shop mit angeschlossenem Kochstudio eröffnet.

Sie komme kaum nach, die Kokos-Chili-Sauce ist schon wieder aus, und auch vom Korianderpesto ist nur mehr ein Glas übrig. Allerdings ist das Gefühl nicht neu, bei allem, was die zarte Sohyi Kim in den letzten drei Jahren angriff, übertraf die Nachfrage das Angebot einigermaßen eklatant: Im Frühling 2001 eröffnete die Koreanerin ihr Minirestaurant Kim kocht hinter der Volksoper, das sich innerhalb kürzester Zeit nicht nur zum Liebling der Medien, sondern zu einem der erfolgreichsten Asia-Konzepte Wiens entwickelte: Sohyi Kim rangiert im "Gault Millau" bei zwei Hauben, im "A la Carte" bei drei Sternen, sie gewann die Trophée Gourmet und noch jede Menge anderer Auszeichnungen. Abgesehen davon ist ihr Lokal etwa zwei Monate im Voraus ausgebucht, die Zahl der Presseclippings auf ihrer Homepage ist dreimal so hoch wie die der Sitzplätze.

Andere Köche lassen sich in


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