SIDEORDERS

Kochen lernen

Stadtleben | aus FALTER 06/04 vom 04.02.2004

Man könnte meinen, dass aufgrund des grassierenden Jamie-Oliver-Hypes und des damit verbundenen Kochbooms vor allem beim klassischen Szenegastronomiepublikum bald mal niemand mehr weggehen wird, dafür aber Märkte und Feinkostläden gestürmt und Kochkurse wie blöd gebucht werden. Kochkurse kommen und werden zum gastronomischen Faktor werden.

Babettes, 4., Schleifmühlg. 17, Tel. 585 51 65, Mo-Fr 10-19, Sa 10-17 Uhr, www.babettes.at

In Wiens bestem Kochbuchladen kann man auch kochen lernen: Jeden Donnerstag ab 18 Uhr wird gekocht, jede Woche zu einem anderen Thema.

Thomas Sixt Gourmet Company, 4., Schaumburgerg. 6/5, Tel. 409 97 28, www.thomas-sixt.com

Thomas Sixt scheut nicht davor zurück, sich selbst als "Starkoch" zu bezeichnen. Er hält in Deutschland recht erfolgreich Kochveranstaltungen und -kurse ab. Diese finden in Wien in einer Privatwohnung für höchstens acht Leute statt. Am Telefon antwortet allerdings eine Leberkäs Company, eigenartig.

thecookshop, 10., Quellenstr. 2, Tel. 605 75-49401, www.the cookshop.at

Auch Mike Köberl fährt schon seit Jahren ganz gut, südkalifornischen Elan in seine Kochkurse einzuspeisen. Ursprünglich fanden die in einem Haushaltswarengeschäft statt, jetzt gibt's ein größeres Studio.

WEIN Dass Grüner Veltliner auch international in die Hall of Fame of Weißwein einzieht, werden wir noch erleben. Chardonnay, Riesling, Sauvignon blanc, fein, aber so eine Fruchtkraft, so einen Schmelz wie der GV hat nun mal niemand. Deutlich wird das etwa auch beim "Hohenberg" 2002 von Josef Ehmoser aus Tiefenthal am Wagram, dicht, vielschichtig, erdig, Ananas-Pfirsich-Aromen, fantastisch.

Preis: E 10,-, Bewertung: 4/5 (sehr gut), bei Meinl am Graben.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige