Liebe Leserin, lieber Leser!

Vorwort | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 07/04 vom 11.02.2004

Die prächtigste Wintersonne scheint auf die Hauswand vis-à-vis, nachdem es wenige Stunden davor noch waagrecht geschneeregnet hatte. Da ich als Stellvertreter in den Genuss einer Heimschläfergenehmigung komme, bin ich für dergleichen Feelgood-Impulse extrem empfänglich. Es liegt aber nicht nur an meinen Endorphinen, wenn ich behaupte: Wir haben wieder ein ganz lesbares Blättchen gemacht. Auch andere sind der Meinung, dass hier dufte Arbeit geleistet wird. So schrieb die Frankfurter Rundschau dieser Tage Folgendes: "Mit dem Falter verfügt man dann noch über die beste deutschsprachige Stadtzeitung, die zugleich in fast schon vergessenem Maß politisch (das heißt auch: unbequem und nicht intellektuell übersteigert) agiert und dennoch über ein feines, immerzu legeres Abstraktionsniveau verfügt."

Ward je etwas Charmanteres über den Falter gesagt? Wohl kaum. Und solange man von anderen gelobt wird, braucht man es angenehmerweise nicht selber zu tun. Es genügt also, darauf hinzuweisen,


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