Zahlen, bitte!

FLORIAN KLENK | Politik | aus FALTER 07/04 vom 11.02.2004

FALL GRASSER Wie der Finanzminister und sein Kabinettschef mit privaten und aussageschwachen Gutachten von den dunklen Seiten ihrer Spesenaffäre ablenken. 

Vergangenes Jahr verteilte Finanzminister Karl-Heinz Grasser an seine Beamten eine "Anti-Korruptions-Broschüre". In Österreichs Finanzverwaltung habe es nämlich "erste Verdachtsmomente für korruptes Verhalten" gegeben. Grasser warnte: "Korruption kann als Missbrauch des öffentlich anvertrauten Amtes bzw. der Machtposition zu privaten Nutzen definiert werden. Sorgen Sie für Transparenz!"

  Ob Finanzminister Grasser und sein Kabinettschef Matthias Winkler die Broschüre gelesen haben, bevor sie sich von der Industriellenvereinigung (IV) sponsern ließen? Vergangene Woche luden die beiden jedenfalls ins Ministerium. Die "Schmutzkübelkampagne" rund um den von der IV steuerfrei gesponserten Verein zur Förderung der New Economy sollte ein Ende haben. Kabinettschef Winkler legte ein Gutachten der Wirtschaftsprüfer Ernst & Young

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