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Kultur | GERHARD STÖGER | aus FALTER 07/04 vom 11.02.2004

Heuer scheint ein außergewöhnlich gutes Jahr für österreichischen Pop abseits von "Starmania", DJ Ötzi & Co zu werden: Nach Hans Platzgumer und Garish (siehe Falter 5/04) folgen demnächst Texta, Naked Lunch und Shy mit neuen Platten - und dazwischen geht es auch alles andere als geruhsam zu.

Zwei Jahre nach seinem noch weitgehend im Alleingang eingespielten Solodebüt hat Falter-Londonkorrespondent Robert Rotifer für "Shambles Grove" (Survival Of Defeatist/Ixthuluh) eine Band inklusive Bläser und Cellisten um sich versammelt. Sie heißt kurzerhand Rotifer, kommt auf entspannte Weise euphorisch daher und agiert ebenso selbstsicher wie überzeugend zwischen freundlich Richtung Tanzboden schubsendem Gitarrenpop und klassischem Songwritertum. Einzelne Soloaufnahmen fügen sich stimmig ins Gesamtbild und unterstreichen noch einmal, wie sicher sich Rotifer als Musiker am schmalen Grat zwischen klugem Individualismus und verschrobenem Eigenbrötlertum bewegt.

Letzteres gilt auch für Georg


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