Die Lache meiner Mutter

KLAUS NÜCHTERN | Kultur | aus FALTER 07/04 vom 11.02.2004

LITERATUR Mit Hugo Hamiltons "Gescheckte Menschen" erscheint wieder einmal ein freundliches Buch über eine schwierige irische Kindheit. 

Man braucht sich um dieses Buch keine Sorgen zu machen, ist der Spitzentitel des Verlages doch mit den allerbesten Referenzen ausgestattet: Bernhard Schlink, A.L. Kennedy, Nick Hornby und die halbe irische Gegenwartsliteratur (Roddy Doyle, Column McCann, Joseph O'Connor, Colm Tóibín) überschlagen sich vor Begeisterung für dieses fantastische, großartige, hinreißend schöne, kluge, kraftvolle, subtile und wundervolle Buch, und die Filmrechte sind auch schon an Neil Jordan verkauft.

  "Wenn du klein bist, weißt du nichts. Als ich klein war, erwachte ich in Deutschland. Ich hörte die Glocken, rieb mir die Augen und sah, wie der Wind die Vorhänge bauschte. Ich stand auf, sah aus dem Fenster und blickte nach Irland. Und nach dem Frühstück gingen wir alle aus der Haustür nach Irland und besuchten die Messe."

Die Eingangssätze von Hugo Hamiltons

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