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Kultur | WOLFGANG KRALICEK | aus FALTER 07/04 vom 11.02.2004

Seit einigen Jahren ist Hermes Phettberg jeden Dienstagabend auf der Bühne des Kabarett Stadnikow (unter dem Café Prückel) anzutreffen. Seit voriger Woche findet der Jour fixe unter dem neuen Titel "Phettberg spricht mit dem Engel" statt, und genau so ist es dann auch: Während Hermes bisher - als der Abend noch "Phettbergs Hirnstromprotokoll" hieß - im Bett lag und vor sich hin monologisierte, sitzt er jetzt auf dem Bett und unterhält sich mit dem sympathischen "Engel" (Werner Hofmeister), der Phettbergs Nachbar ist und bisher nur eine stumme Rolle spielte. Gesprochen wird über aktuelle Ereignisse: Der Engel ist vor ein paar Tagen aus dem Hochbett gefallen und hat immer noch Kopfweh, Phettberg war am Wochenende in Berlin ("ich bin ständig mit dem Taxi zum Bahnhof Zoo gefahren und hab was gessen") und teilte den Nachtzug nach Wien mit zweihundert Chinesen; zwischendurch werden auch allgemeine Themen wie Mode (das Comeback der Haube!) oder der Tod von O.W. Fischer ("der Dings is gstorben,


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