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Alter Kaffee

Stadtleben | aus FALTER 07/04 vom 11.02.2004

Dafür, dass Wien als eine der Welthauptstädte der Kaffeekultur gehandelt wird, schaut es bei uns mit ursprünglichen und traditionellen Röstereien ganz schön schlecht aus, mit dazugehörigen Kaffeehäusern noch schlechter (oh wie sehr fehlt das Arabica am Kohlmarkt!). Ein paar gibt's aber noch.

Naber, 1., Wipplingerstr. 25; 4., Wiedner Hauptstr. 40.

Alte Kleinrösterei, gegründet 1908, mit mehren Marken und vor allem noch mit zwei verbliebenen Verkaufsfilialen im genialen Sixties-Outfit. Man bekommt hier nicht nur den Kaffee, sondern auch Pralinen, Sekt und Wein der Kellerei Zimmermann aus Klosterneuburg.

Santora, 16., Liebhartsg. 55-57, Tel. 40 41 80, Mo-Do 7.30-12.30, 13-16.15, Fr 7-12.30 Uhr.

Die Ottakringer Traditionsrösterei besitzt auch einen Detailverkauf in der Röstzentrale, der einerseits einen Ausstellungsraum mit alten Kaffeemaschinen, andererseits eine moderne Kaffeebar enthält.

Mocca Brasil, 3., Rennweg 75, Tel. 713 61 120, Mo-Do 9-16 Uhr.

Die Rösterei existiert seit mehr als siebzig Jahren, verfügt über ein grandioses Logo und gibt sich im Detailverkauf leider äußerst unwirsch.

Aida, 25 Mal in Wien.

Dreimal pro Woche wird geröstet. Der Aida-Kaffee gilt vielen als legendär und einzigartig, vielen anderen nur als legendär.

WEIN Nachdem der Frühling heuer ja schon denkbar früh begonnen hat, trifft es sich gut, dass auch schon entsprechende Weine am Markt sind: Erwin Sabathi, aktuelle Darling der steirischen Weinfreunde, etwa warf jüngst einen "Sabathini" ins Rennen, der ein leichter Wein aus Welschriesling und Sauvignon Blanc ist, nach grünen Äpfeln und Bananen sowohl riecht als auch schmeckt. Vielleicht ein bisschen sehr jung noch, aber nett.

Preis: E 7,99, Bewertung: 3/5 (gut), bei Wein & Co.


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