Liebe Leserin, lieber Leser!


ARMIN THURNHER
Vorwort | aus FALTER 08/04 vom 18.02.2004

Dies hier, die Leserschaft hat es längst durchschaut, ist die Kolumne für mehr oder weniger elegant vorgetragenes Lob. Gelobt sei der Mitarbeiter, der den Falter erst zu dem macht, was er ist! Zum Beispiel Klaus Nüchtern, der in einem seltenen Augenblick der Schreibübersättigung den Löffel zurückwies und mir diese Kolumne weiterreichte. Wer verstünde es nicht? Der Mann hat in dieser Ausgabe für seine sorgfältig recherchierte Aufmachergeschichte zum Thema Ronacher, Musical und Kulturpolitik zahlreiche Hintergrundgespräche und ein Interview mit Kulturstadtrat Mailath-Pokorny geführt. Weiters lieferte er nicht nur den Kulturkommentar, er rezensierte außerdem einen Film, las einen neuen amerikanischen Roman, steuerte einen Schwung profunde Kurzrezensionen neuer Jazzplatten und natürlich seine Glosse bei. Nüchtern hat den Bogen nicht nur raus, er kann ihn auch spannen (von Seite 21 bis 66).

  Das Mitarbeiterlob grenzt sich im Falter vom Selbstlob durch Beimengung von Selbstironie

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