Auf der Rennbahn

PETER FILZMAIER | Vorwort | aus FALTER 08/04 vom 18.02.2004

KOMMENTAR Für die Kärntner und die Bundespräsidentenwahlen werden Kopf-an-Kopf-Rennen herbeigeschrieben. Wer profitiert? 

Wird die SPÖ in Kärnten Jörg Haiders FPÖ auf jeden Fall überholen? Wer gewinnt das Rennen zwischen ÖVP und SPÖ um den ersten Platz in Salzburg? Verfügt Heinz Fischer im Präsidentschaftswahlkampf gegen Benita Ferrero-Waldner über einen Startvorteil? Die Veröffentlichung von Umfragen gehört in Vorwahlzeiten zur Alltagsfolklore im Tageszeitungs- und Magazinjournalismus. Auch der ORF thematisiert mittlerweile regelmäßig die Meinungsforschung über mögliche Wahlergebnisse. Vor den Landtags-, Bundespräsidenten- und Europawahlen 2004 werden wir ständig mit einem horse-race journalism konfrontiert, dass heißt es gibt eine sportive Berichterstattung, welche Partei im Wahlkampf aufholt oder zurückfällt. Wir Wissenschaftler sind zugegeben Teil dieser Dramaturgie eines politischen Pferderennens.

  Zuletzt bot sich ein an die Turbulenz von Volksfesten erinnerndes

  803 Wörter       4 Minuten
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