"Das halbe Herz in Kärnten"

Politik | NINA HORACZEK und EVA WEISSENBERGER | aus FALTER 08/04 vom 18.02.2004

GRÜNE Vizeparteichefin Eva Glawischnig über ihre Heimat Kärnten, Wählerverarschung, das Recht auf Gesundheit, grüne Machos und die Tanzkünste Herbert Haupts. 

Beim Villacher Fasching hört sich der Spaß auf, sogar im Landtagswahlkampf. Eva Glawischnig, heimliche Spitzenkandidatin der Kärntner Grünen, weigerte sich, die Fernsehaufzeichnung zu besuchen. Sie findet diese "kulturelle Eigenart der Kärntner schon in Ordnung, die Witze beim Villacher Fasching aber halt nicht so besonders". Viel entging ihr nicht. Der einzige Scherz über die Grünen ging so: "Van der Bellen heißt auf Kärntnerisch jetzt Glawischnig." Na ja.

  Um eine andere Veranstaltung kam die grüne Vizechefin vergangene Woche nicht herum. Ihr Heimatort Seeboden am Millstättersee richtete den diesjährigen Kärntner Ball in Wien aus. Glawischnig übernahm gemeinsam mit Sozialminister Herbert Haupt, der ebenfalls aus diesem Dorf stammt, den Ehrenschutz. Da ließ sich ein Tänzchen mit dem Freiheitlichen nicht vermeiden.


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