OHREN AUF! More Monk!


KLAUS NÜCHTERN
Kultur | aus FALTER 08/04 vom 18.02.2004

Der Bebop-Pianist Thelonious Monk (1917-1982) war nicht nur einer der größten Exzentriker des Jazz, er hat mit seinen rund 65 Kompositionen dessen modernes Repertoir bestimmt wie außer ihm wohl nur noch Duke Ellington. Die intrikaten und doch eingänglichen, unverwechselbar individuellen Stücke inspirieren Musiker nicht nur des Jazz (man denke an die Einspielungen des Chronos Quartet) immer wieder zu Neudeutungen, in der heimischen Szene haben sich erst unlängst auch Klaus Dickbauer und Georg Breinschmid auf ihrem Album "Veitstanz" (siehe Falter 6/04) einiger Standards des Meisters angenommen. Damit sind sie - auch hierzulande - nicht allein.

Der aus den USA stammende und in Bregenz lebende Pianist Peter Madsen hat auf "Sphere Essence. Another Side of Monk" (Playscape/Ixthuluh) neun Kompositionen des großen Bart- und Hutträgers eingespielt - und mit eigenen kurzen "Monkaludes" kombiniert, in den Madsen seiner Vorliebe für das Spiel abseits der Tasten pflegt - etwas, was auch seine

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