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Dezentral geheizt

Stadtleben | aus FALTER 08/04 vom 18.02.2004

Offener Kamin, Kachelofen, Kanonenofen, wunderbar, wenn's einem schön warm auf die Nieren strahlt. Der Dreck, der Rauch und sicher auch diverse Sicherheitsbestimmungen haben sie jedoch schwinden lassen.

Immervoll, 1., Weihburgg. 17, Tel. 513 52 88, tägl. 12-24 Uhr.

Solange der schönste Schanigarten der Innenstadt nicht offen ist, spendet der Kachelofen Trost.

Novelli, 1., Bräunerstr. 11, Tel. 513 42 00, Mo-Sa 11-1 Uhr.

Am offenen Kamin mitten im Lokal hat Martina Willmann hier dereinst auch mariniertes Lamm gebraten.

Rohrböck, 4., Rilkepl. 7, Tel. 586 61 77, Mo-Fr 10.15-23 Uhr.

Äußerst uriges Etablissement, wunderbares Beisl aus der Zeit, als die Menschen noch kleiner waren. Der Ofen ist schwarz und aus Gusseisen.

Schwarzer Adler, 5., Schönbrunner Str. 40, Di-Sa 11.30-14, 18-23 Uhr.

Kulminationspunkt der neuen, gutbürgerlichen Küche. In der Tat wird hier toll gekocht, der grüne, stattliche Kachelofen ist schon lange da.

Andreas Hofer, 6., Brückeng. 11, Mo-Sa 17.30-24 Uhr.

Die Karte tirolerisch, die Sprache tirolerisch, der weiß-grüne Kachelofen erst recht tirolerisch.

Stomach, 9., Seegasse 26, Tel. 310 20 99, Mi-Sa 16-24, So 10-22 Uhr.

Das Stomach ist grundsätzlich hervorragend, und einen hübschen dunkelgrünen Kachelofen gibt's auch noch.

WEIN Lobet den Rotgipfler/Zierfandler, denn er ist einer der besten Weine des Landes, er ist uralt, überhaupt nicht "in" (das wird sich bald ändern), und er passt wie kein zweiter zum Asia-Essen. Harald Zierer aus Gumpoldskirchen ist einer der Besten im Ort, sein "Sonnberg" duftet nach Kumquats und Äpfeln, weich, stoffig, rund und wunderschön am Gaumen.

Preis: E 6,60, Bewertung: 4/5 (sehr gut), bei Gottardi, 1., Am Hof 11.


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