Coverstory 03

bildung von barcelona bis moabit

Extra | Georg Spiegelfeld | aus FALTER 09/04 vom 25.02.2004

Selbstbildung ist das Wichtigste im Leben, sagt der erfolgreiche russische Unternehmer Vladimir Kvint. Ein 22-jähriger Wiener versuchte diesem Ideal nachzueifern. Heraus kam ein moderner Bildungsroman

Bildung", sagt der Brockhaus, "ist ein Vorgang und Ergebnis einer geistigen Formung des Menschen, in der er als instinktmäßig nicht festgelegtes Wesen in Auseinandersetzung mit der Welt zur vollen Verwirklichung seines Menschseins, zur Humanität gelangt. Bildung gilt heute als lebenslange, nie endgültig abschließbare Leistung der Eigentätigkeit und Selbstbestimmung des Menschen."

Auf Vladimir Kvint trifft das zu. Er wurde vor 55 Jahren in Sibirien geboren. Mit 14 Jahren begann er, als Fabriksarbeiter in einem russischen Stahlwerk zu arbeiten. Mit 21 war er im Vorstand des Unternehmens. Heute lebt er in New York, ist Unternehmer und Berater von Regierungen in Osteuropa. "Bildung ist das Wichtigste in unserem Leben", meint er. "Leider leben wir in einem System, das eine abgeschlossene Ausbildung


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