Porträt 07

der mit dem ding

Extra | Nora Fuchs | aus FALTER 09/04 vom 25.02.2004

Der Waldviertler Marcus Strohmeier liebt fremde Länder und besonders die Devotionalien des verwichenen Realsozialismus

Unsere Familie gehört zu den ältesten Familien im Waldviertel, dafür bekamen wir sogar eine Auszeichnung verliehen", erklärt Marcus Strohmeier, Politikwissenschaftler und Projektleiter beim Österreichischen Gewerkschaftsbund. Er wuchs im nördlichen Waldviertel auf. Doch viel mehr als seine Herkunft interessierten ihn die Nachbarn. 1989, im Alter von 17 Jahren, organisierte er seine erste Konferenz mit Bürgermeistern aus Österreich und dem benachbarten Osten. Die tschechische Sprache lernte er auf der Volkshochschule in Österreich, Russisch im Züge seiner Reisetätigkeit: "Vor allem in den Jahren 1990 bis 1995 bin ich durch Rumänien, Bulgarien, Tschechien, die Slowakei, Polen und das Baltikum gereist und mit der Transsibirischen Eisenbahn bis nach Wladiwostok." Er stellte fest, dass sein Faible für den Realsozialismus durch eine Verbindung zu einem der Protagonisten


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