NEUE PLATTEN

Kultur | aus FALTER 09/04 vom 25.02.2004

GLOBAL/LOKAL

Rabih Abou-Khalil: Morton's Food

Enja/Harmonia Mundi

Über das CD-Cover lässt sich streiten: Ein von Gerhard Haderer gemalter Fuß vor rosa Hintergrund, umrahmt von arabischen Arabesken. Unbestreitbar organischer ist die Musik des aus dem Libanon stammenden Rabih Abou-Khalil, auch wenn da mit dem Jazz und dem Orient zwei eher inkompatible Klangwelten aufeinandertreffen. Der seit langem in München lebende Oud-Virtuose hat auf "Morton's Food" etwas ganz Eigenes amalgamiert, unterstützt von einem originell besetzen Ensemble bestehend aus Klarinette, Akkordeon, Tuba, Perkussion und Bass-Stimme, das ziemlich fabulös dahinswingt. Sehr flotte und rhythmisch vertrackte Unisono-Passagen wechseln sich ab mit lyrischen Duos, dann wieder wird ordentlich gegroovt - und das alles nicht ohne Augenzwinkern.

KLAUS TASCHWER

Live: am 29.2., 20h im Porgy & Bess (1., Riemergasse 11)

POP

Coral: Nightfreak and

the Sons of Becker

Deltasonic/Sony

Gleichsam im Vorübergehen hätten sie in wenigen Studiotagen


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