"Was wirklich geschah"

Kultur | JÖRG MAGENAU | aus FALTER 09/04 vom 25.02.2004

LITERATUR In "Windows on the World" versucht der französische Skandalautor Frédéric Beigbeder der Katastrophe des 11. Septembers näher zu kommen. Mit dem "Falter" sprach er über die Vorteile der Fiktion, sein langweiliges Leben und die USA. 

Neben Michel Houellebecq, der ihn auch protegiert hat, ist Frédéric Beigbeder der derzeit wohl bekannteste, erfolgreichste und meist diskutierte Autor Frankreichs. Nachdem er zehn Jahre lang als Werbetexter gearbeitet hatte, gelang ihm 2000 mit seinem "99 F" (deutsch: "39,90", 2001) ein wohl kalkulierter Skandal über die Verkommenheit der Werbebranche. Sein jüngster Roman, der demnächst unter dem Originaltitel "Windows on the World" in deutscher Übersetzung erscheint, hat sich in Frankreich - wie bei Beigbeder üblich - bereits 300.000-mal verkauft.

Falter: Nachdem Sie in Ihrem Roman "39,90" von Ihren Erfahrungen in der Werbebranche berichteten, verloren Sie Ihren Job in einer Agentur. Haben Sie es je bedauert, auf diese Weise zum professionellen


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige