Nur kein Multikulti

Stadtleben | JULIA ORTNER | aus FALTER 09/04 vom 25.02.2004

JUGENDARBEIT Echo, der Verein für Jugendliche der zweiten Generation, produziert sein erstes Theaterstück. Ob es für das Projekt Kultursubventionen gibt, bleibt offen. Sozialarbeit bleibt halt Sozialarbeit. 

Die klassischen Kopftuchrollen hat sie in österreichischen Filmen immer gekriegt. Mit Klischees hat Asli Kislal ihre Erfahrungen. Die 33-Jährige weiß, dass sie als türkischstämmige Schauspielerin schnell im Kopftucheck ist. Deshalb hat sie sich nach dem Soziologie- und Schauspielstudium auch für die Arbeit am Theater entschieden, hat jahrelang an Bühnen in Klagenfurt und Stuttgart gespielt. Im Herbst ist sie dann nach Wien zurückgekehrt und hat hier mit einem neuen Projekt begonnen, das sich auch gegen Klischeebilder wehren muss. Kislal produziert als Regisseurin und Dramaturgin das erste professionelle Theaterstück des Vereins Echo.

  Echo kümmert sich mittlerweile schon zehn Jahre um die Jugendlichen der zweiten und dritten Generation in Wien, mit einer eigenen Zeitschrift

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