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Und damit Pasta!

Stadtleben | aus FALTER 09/04 vom 25.02.2004

Nudeln sind Nudeln, könnte man meinen. Nur belegt der kulinarische Alltag in Wien eben, dass Nudeln entweder fantastisches Essen oder schlichtweg erbärmlich sein können. Herausragende Pasta kann man hier bekommen:

Cantina e l'arte, 1., Dr.-Karl-Lueger-Ring 14, Keller, Tel. 531 31-41490, Mo-Fr 15-23 Uhr.

Der skurrilste Italiener der Stadt (Zugang durch das Foyer der Casinos Austria) und einer der besten. Toni Mimra kocht friulanisch wie nur wenige Friulaner: Lasagne mit Roselle (junge Triebe vom wilden Mohn!), Radicchiolasagne oder Wildhasen-Palatschinke.

Pasta ... e basta, 1., Werdertorg. 10, Tel. 796 65 42, Mo-Fr 8-20, Sa 8-14 Uhr, www.pastaebasta.at

Nudelfabrik mit Glaswand zum Lokal/Geschäft, in dem Nudelfabrikant Michael Meixner jeden Tag auch zwei Pastagerichte zubereitet. Atmosphäre einzigartig, Pasta preiswert und sehr gut.

Achteinhalb, 4., Schleifmühlgasse 20, Tel. 585 63 23, Mo-Fr 18-24, Sa 12-24 Uhr.

Bezaubernder Miniitaliener ohne Schnickschnack; offene Küche, vorwiegend Pastagerichte, Alter Ego von Prosciutto 2.

Terzo, 1., Freyung 4, Tel. 535 34 35, Mo-Fr 12-15, 18-24 Uhr.

Peter Zöhrers auf Pasta- und Osteriagerichte spezialisiertes Lokal wird vom Palais Daun-Kinsky (Karl Wlaschek) übernommen und vorerst in diesem Sinne weitergeführt.

WEIN Weine aus Südamerika werden gerne belächelt und als wohlfeil-alkoholische Fruchtsäfte abgetan, womit man zumindest argentinischem Wein unrecht tut. Denn der Weinbau dort ist alt und die Ergebnisse teilweise grandios. Eins der vielen kommenden Mini-Güter ist Alfredo Roca, sein Syrah hat was von reifen Maulbeeren oder Kirschen, ist aber trinkfroh, würzig, nicht zu schwer.

Preis: E 10,83, Bewertung: 3/5 (gut), bei Wolfgang Tenninger, www.mendoza.at


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