Der Hausfrauen-Report

Politik | EVA WEISSENBERGER | aus FALTER 10/04 vom 03.03.2004

FRAUEN Fast jede zweite Österreicherin hat keinen Job, von dem sie leben kann. Experten behaupten: Das ist schlecht für die Wirtschaft, schlecht für die Frauen und schlecht für die Kinder. 

Miss Jänner tanzt lasziv auf der Waschmaschine. Hausfrau Herta muss sie brav voll stopfen. Aus Hetz posierte Herta Fischer vergangenen Herbst für den steirischen Hausfrauenkalender 2004. Ihr Alltag ist nicht immer so glamourös: Die 47-Jährige putzt, wäscht, bügelt, organisiert, kauft vom Haushaltsgeld ein, stellt zu Mittag ein warmes, am Abend ein kaltes Essen auf den Tisch und staubt die 200 alten Radios ihres Mannes ab. Dazwischen hält sie den Geist mit Englisch und Kunstgeschichte an der Volkshochschule und den Körper mit Aerobic fit.

  Die OP-Schwester wollte nach der Geburt ihrer Tochter zwei, drei Jahre zu Hause bleiben, doch dann fand sie niemanden, der ihr auf das Kind aufpasste. "Mein Mann hat gut verdient", also blieb sie Hausfrau. Sabrina ist mittlerweile 16, "freut sich immer


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