Stern des Ostens

Politik | NINA HORACZEK | aus FALTER 10/04 vom 03.03.2004

FPÖ Am Samstag rutschen die Wiener Freiheitlichen ein Stück weiter nach rechts: Heinz-Christian Strache - smart, eloquent und ein verbissener Kämpfer gegen Drogen und Zuwanderung - wird neuer Parteichef. 

FPÖ ist out - "Avusturya Özgürlükci Partisi" heißt es bei den Wiener Freiheitlichen ab kommenden Samstag. Neue Namen vom türkischen "Özgürlükci Partisi" über "Partito Liberal-Nazionale d'Austria" bis zu "Parti Liberal d'Autriche" sollen beim Parteitag im Messezentrum einen Hauch von Internationalismus versprühen. Aber nicht nur das: Wiens neuer FPÖ-Parteiobmann Heinz-Christian Strache, der am Samstag gewählt werden soll, fordert sogar "Zielgruppenarbeit" für eingebürgerte Serben und Türken.

  Machen die Wiener Freiheitlichen nun auf Multikulti und schnappen unter Heinz-Christian Strache den Grünen die Wähler weg?

  "Niemand muss sich vor mir fürchten", beruhigt der 34-jährige Neo-Parteichef, der den 62-jährigen Hilmar Kabas ablösen wird. Geht es um Drogen, Zuwanderung


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