Ein Hundeleben

Politik | NINA HORACZEK | aus FALTER 10/04 vom 03.03.2004

TIERSCHUTZ In der Werbung wird ein idyllisches Bild präsentiert. Doch ausgerechnet an der Veterinärmedizinischen Universität werden Versuchshunde, die Tierfutter testen, wochenlang in Käfigen gehalten. 

Saftige Wiesen, freundliche Menschen, viel Zeit zum Spielen, und in den Futternapf kommt nur das Beste vom Besten. Für das Wohl ihrer Hunde scheuen Tierfutterkonzerne keine Kosten. So zeigt es die Werbung.

  Die Realität sieht anders aus. Der Falter hat sich angesehen, wie es Versuchshunden geht, die das Futter von Rex und Co testen. Beim ersten Besuch herrschen Minustemperaturen. Am Institut für Ernährung der Veterinärmedizinischen Universität ist die Tür offen, es zieht bis zu den Stahlkäfigen hinein. Zwanzig junge Beagles sind in zwei Gruppen geteilt. In einen kleinen Hof mit Betonboden gesperrt, drängen sie sich kläffend gegen ein mit Maschendraht versperrtes Sichtfenster in Richtung Freiheit. Gleichzeitig spritzen die Pfleger das Areal und die Metallkäfige mit Wasser


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