Zache Zeiten

Kultur | NICOLE SCHEYERER | aus FALTER 10/04 vom 03.03.2004

KUNST Franziska Kasper leitete 13 Jahre lang die Kunsthalle Exnergasse - bis ihr ein neuer Führungsstil im WUK die Freude an der Arbeit vergällte. Ein Rückblick. 

Als das WUK 2001 sein zwanzigjähriges Jubiläum feierte, erzählten Wegbegleiter im Falter über die Veränderungen in der autonomen Zone. Darunter auch Franziska Kasper, die eine zunehmende Professionalisierung konstatierte. Nur eines störte die Leiterin der Kunsthalle Exnergasse: "Dass alles immer in Sitzungen besprochen werden muss, das ist schon zach." Nach drei Jahren Rationalisierung eines neuen WUK-Geschäftsführers hat sich ihre Perspektive gründlich geändert. "Besprechungen kosten Zeit und Geld, und daher gehört die Einschränkung der Kommunikation zu den neoliberalen Zielen", meint die lang gediente WUK-Mitarbeiterin heute. Die Abschaffung der einst "zachen", vor dem Hintergrund von Einsparmaßnahmen wieder aufgewerteten Diskussionskultur ist aber nicht der einzige Grund, warum Kasper nach 13 Jahren ihren Hut


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