KÜSSIKON

Von Akkolade bis Zwickerbussi

Stadtleben | aus FALTER 10/04 vom 03.03.2004

Akkolade kommt aus dem Lateinischen ("umhalsen"), war einst Teil der Vasallierungszeremonie und ist heute das übliche drei- bis viermalige Reiben von Wange an Wange. Ein Bussi-Bussi ohne Bussi. Siehe auch Wangenkuss.

Anilingus (lat. After u. lecken): "Kiss my ass" sang die Gruppe Kiss, Mozart komponierte den bezaubernden Kanon "Leck mich im Arsch", das sagt doch schon alles.

Atzkuss: Fütterung als Kuss, kommt vornehmlich bei Vögeln und Primaten vor, aber auch beim Menschen.

Baiser: französisch für Kuss, auch der Name für süßes Schaumgebäck.

Briefkuss heißt der Stellvertreterkuss, der einem Gegenstand (hier: Brief) in Vertretung des eigentlichen Empfängers aufgedrückt wird.

Bruderkuss: In sozialistischen bzw. kommunistischen Ländern beliebter (Mund-)Kuss zwischen Gleichgesinnten.

Erweckungskuss: Er kommt als Motiv in Märchen ("Dornröschen") vor.

Flaschendrehen beschreibt das von Pubertierenden gerne benutzte Hilfsmittel, um spielerisch das ein oder andere Bussi abzustauben.

Giftkuss:


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