Unkraut gegen Attersee

Stadtleben | JULIA ORTNER | aus FALTER 10/04 vom 03.03.2004

TAUSCHKUNST Was macht ein Gärtner mit Hang zur Kunst, der sich einen Attersee nicht leisten kann? Er bietet seine Gärtnerarbeit einfach gegen Bilder an. Herbert Aulehla hat sich so eine ganz spezielle Sammlung ertauscht. 

Seinen Nitsch hat er quasi über der Klomuschel hängen, das dezente kleine Bild in Rot. Auch Lassnig, Weiler, Attersee, Frohner hängen da. Fein säuberlich aneinandergereiht und ordentlich gerahmt, bedecken kleinformatige Bilder und Zeichnungen die Wände der Toilette - umdrehen kann man sich hier nicht wirklich, aber zum Schauen hat man viel. "Die teuersten Künstler hängen bei mir am WC", sagt Herbert Aulehla und sitzt dabei am zugeklappten Klodeckel, mit Blick auf die Werke rundherum. "An diesem Ort verbringt man doch einige Zeit und kann sich dabei alles genau anschauen", meint Aulehla, ganz Pragmatiker. Und auch seine Gäste wären immer wieder so begeistert von den Kunstschätzen am Häusel, dass sie kaum mehr aus der WC-Galerie rauszukriegen seien.

  Aber


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