Gib der Seele Zucker

Stadtleben | THOMAS PRLIC | aus FALTER 10/04 vom 03.03.2004

CLUBSZENE Der Soulsugar ist seit Jahren eine der bekanntesten Partys der Stadt. Jetzt kann man sich die Musik, die im Club gespielt wird, auch auf zwei Samplern anhören. 

Eine nackte Frau, die auf einer Zigarettenpackung sitzt, eine nackte Frau, die aus einer Banane schlüpft, eine Nackte in einer Blechdose, auf einem Bananensplit oder auf einem Fruchtcocktail. Einen Soulsugar-Flyer zu erkennen ist ziemlich einfach. Obwohl in letzter Zeit immer häufiger auch abstraktere Motive die Werbeflyer des Wiener Soulclubs zieren - leicht oder gar nicht bekleidete Damen sind fast immer drauf zu finden.

  Mit dieser Ästhetik haben die Macher des Clubs zumindest eines geschafft: Die meisten Clubbesucher assoziieren mit den Pin-ups im Sechzigerjahrestil vermutlich zuerst die Soulparty - und nicht den amerikanischen Pop-Art-Künstler Mel Ramos, von dem die Motive stammen. Der Soulsugar ist heute jedenfalls einer jener Wiener Musikclubs, die fast jeder Partygeher namentlich kennt. Und der auch nach


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